Faktencheck Detox: Was Sie über Aktivkohle und Fasten wissen sollten!

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Schönere Haut, weniger Allergie-Symptome, mehr Energie und ein rundum gutes Körpergefühl mit straffen Konturen – all das kann ein sanftes Detox ermöglichen. Aber wie genau sollte eine Befreiung von Schadstoffen ablaufen und eignet sich hierfür Aktivkohle oder eine Fastenkur? In unserem Faktencheck Detox klären wir auf!

In unserem Haushalt und Alltag sammeln sich durch Verpackungen, Haushaltsartikel oder Lebensmittel zahlreiche Umweltgifte, die unserem Körper nicht guttun. Ist unser Säure-Basen-Haushalt dann noch zusätzlich im Ungleichgewicht, schlafen wir schlecht oder durchleben wir eine besonders stressige Zeit, sind unsere Zellen schnell überlastet. Leber, Darm, Niere, Lunge und Haut – unsere Entgiftungsorgane können die Giftstoffe dann nicht mehr vollständig abtransportieren. Die Folge: Schadstoffe werden eingelagert. Und genau das führt zu diversen Symptomen, die von Cellulite über Kopfschmerzen bis hin zu Verdauungsbeschwerden reichen können und das Krankheitsbild bestehender Erkrankungen oft verschlimmern. Eine sanfte Entgiftung – ein Detox – setzt genau bei dieser Problematik an und unterstützt unsere körpereigenen Entgiftungsfunktionen. Die eingelagerten Stoffwechselendprodukte werden gelöst und ausgeschieden. Das Resultat: ein optimierter Stoffwechsel, mehr Energie und die perfekte Basis für alle gesetzten Gesundheitsziele.

Detox mit Aktivkohle: Warum zu viel Bindung problematisch ist

Aktivkohle ist eines der ältesten bekanntesten Arzneimittel. Besonders bei Magen-Darm-Problemen findet es auch heute noch Anwendung. Der Kohlenstoff, der durch seine hohe Porosität eine enorm große Oberfläche bietet, wird aus natürlichen Rohstoffen wie Baumrinde, Torf oder Nussschalen gewonnen. Besonders durch den Trend des „Black Foods“, bei welchem Eiswaffeln, Burger Brötchen und vieles mehr schwarz eingefärbt wurde, hat die Aktivkohle ein richtiges Revival in den Küchen und im Alltag der Menschen gefeiert und nun auch Einzug in die Detox-Welt gehalten. Das Versprechen hierbei: Die hohe Bindungsfreude der Aktivkohle und ihre große Oberflächenstruktur sind die perfekte Basis um Schadstoffe zu binden. Was hierbei völlig vergessen wird ist, dass die Aktivkohle nicht zwischen Schadstoffen und wertvollen Vital- und Mineralstoffen unterscheiden kann. Sie holt zum Rundumschlag aus und bindet alles an sich, was Ihr auf Ihrer Körperreise „in die Poren kommt.“ Das man seinem Körper mit so einer Kur definitiv nichts Gutes tut, sondern ihn sogar hinsichtlich Nährstoffversorgung aushungern kann, steht fest.

Fazit: Bei Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall ist Aktivkohle eine potentielle Therapiemöglichkeit, jedoch auf keinen Fall auf einen längeren Zeitraum anwenden oder gar als Detox-Option nutzen.

Alles oder nichts? Warum Fasten nicht gleich Fasten ist

Heilfasten, Saftfasten, intermittierendes Fasten, Zucker- und Kohlenhydrate-Fasten – nur vier der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Fastenwelt. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Verzicht. Sei es der komplette Verzicht auf feste Nahrung wie beim „echten Heilfasten“ und Saftfasten, denen eine komplette Darmentleerung und Darmreinigung vorausgeht oder ein Teil-Verzicht wie beim Zucker- und Kohlehydrate-Fasten, bei welchem auf exakt diese zwei Bestandteile durchweg verzichtet wird. Auch wenn das Weglassen einfach anmutet, alleine die Struktur und der Ablauf sowie die Regelungen rundherum wie Entlastungstage und Aufbautage, brauchen Erfahrung und eine strikte Einhaltung. Da viele der körperlichen Begleiterscheinungen Arbeiten und einen normalen Alltag erschweren oder unmöglich machen, terminieren viele Fasten-Anhänger Ihre Fastenzeit in Ihrem Urlaub. Mögliche Nebenwirkungen des Fastens können sein:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Unangenehmer Körpergeruch
  • Schwindel, Schwächegefühl
  • Müdigkeit, Schlaflosigkeit

Übrigens: Auf gar keinen Fall Fasten sollten Menschen mit Gicht, Herz- oder Lebererkrankungen sowie Menschen mit einem schwachen Kreislauf.

Wie das Heil- oder Saftfasten setzt auch das intermittierende Fasten auf einen Push des körpereigenen Autophagie-Prozesses. Dieser natürliche Prozess der Zellreinigung- und Regeneration ist unser grundlegendes Zell-Recycling-System und braucht für eine gezielte Anregung, keinen Komplettverzicht und kein sprichwörtliches „aushungern der Zelle.“ Impulse, wie durch das intermittierende Fasten durch eine 12-16-stündige Essenspause (Nachtphase integriert), Bewegung (Kraft- und Ausdauersport) aber auch Kaffee und Lebensmittel mit Spermidin, sorgen ebenfalls für einen Autophagie-Push.

Fazit: Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt, wie durch die Fasten-Variante des Zucker- und Kohlenhydrate-Fastens exemplarisch dargestellt und gezielte Impulse des Autophagie-Prozesses durch Bewegung, größere Pausen zwischen den Mahlzeiten und spermidin-haltige Lebensmittel wie Weintrauben, Kichererbsen, Weizenkeimlinge, Sprossen und Champignons sind sinnvoll. Ein Komplettverzicht hingegen nicht. Nicht nur weil dieser schlecht in unseren Alltag integrierbar ist und zu Kopfschmerzen und Co. führen kann. Unser heutiger Lebensstil beinhaltet sowieso schon viel zu viele Stressquellen für unseren Körper und wird durch ein Heil- oder Saftfasten, ebenso wie durch ein zu hartes Sportprogramm, noch weiter ausgelaugt.

Lese Tipp: 4 süße Alternativen zum Nachtisch mit herkömmlichen Zucker, finden Sie hier: https://balancer-gesundheitsportal.de/magazin/naschen-erlaubt-4-basische-dessert-rezepte/

Sanft, aber effektiv: Warum zum Nehmen auch geben gehört

Gerade der Jo-Jo-Effekt wird bei herkömmlichen Fastenkuren zum Problem. Wird die Nährstoffzufuhr auf 0 gesetzt, schaltet der Stoffwechsel aufgrund der Mangelernährung auf Sparflamme. Ernährt man sich nach der Detox-Kur dann wieder ganz normal, ist der Stoffwechsel mit dem plötzlichen Überangebot überfordert. Die Konsequenz: Der Körper beginnt Fett einzulagern und an dem festzuhalten was ihm zugeführt wird. Schließlich ist die Nullrunde für ihn ein Ausnahmezustand, auf den er sich nun bestmöglich vorbereiten möchte. Da durch das erneute einlagern und Notfall-Depots anlegen wiederum auch Gift- und Schadstoffe angesammelt werden, ist die Mühe und der Verzicht des Heilfastens schnell wieder dahin. Und schlimmer noch, übermäßig angewandt kann er sogar Schaden anrichten. Zeitgemäß und sanft detoxed man mit cleveren Helfern aus der Natur. Die perfekte Zusammensetzung fokussiert sich auf die derzeit gängigsten Gift- und Schadstoffe in unserer Umwelt und in unserem Alltag und unterstützt und schützt dabei unsere körpereigenen Entgiftungsorgane:

Keine Chance für Schwermetalle: Chlorella Alge

Während die Aktivkohle alles an sich bindet was sie finden kann, ist die Chlorella Alge weitaus wählerischer. Die Alge verfügt über einen sehr hohen Chlorophyllgehalt, durch welchen der Sauerstoffgehalt im Körper erhöht wird sowie eine besonders aufgebaute Zellmembran. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass Schwermetalle und Umweltgifte wie Dioxin und Formaldehyd sowie diverse Insektenschutzmittel von ihr angezogen, absorbiert und ausgeleitet werden können.

Sanft zum Körper, steinhart zu Aluminium: Silizium

Aluminium ist zwar kein Schwermetall, doch leider gelangt es häufig mit Schwermetallen in unseren Organismus. Auch wenn Sie auf Alufolie und Aluminium in Deodorants bereits verzichten, bleibt es leider omnipräsent. Ob im Sonnenschutz, der Kaffeekapsel, Laugenbrezeln oder Meeresfrüchten. Wir nehmen oft mehr auf, als unser Körper abbauen kann. Hierbei ist die Aluminium-Anlagerung besonders fatal, da diese die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Bei Alzheimerpatienten werden beispielsweise regelmäßig hohe Alukonzentrationen im Gehirn vorgefunden. Auch wenn die Forschungen zum Zusammenhang noch laufen, sind sich unter anderem Forscher aus der Keele University in Großbritannien bereits sicher das bestehende Krankheiten, die mild verlaufen könnten, durch Aluminium negativ beeinflusst werden und eine Verschlechterung der Krankheitssymptome zur Folge haben. Hierbei ist Silizium nicht nur effektiv bei der Aluminium Ausleitung, der Mineralstoff kann sogar die erneute Aufnahme und Einlagerung in Folge verhindern.

Die Leber unterstützen: Artischockenkraut

Als einziges Organ außer dem Herzen ist die Leber in zwei Blutkreisläufe eingebunden. Etwa 2.000 Liter Blut fließen pro Tag durch sie. Durch die Blutgefäße gelangen auch im Körper unerwünschte Stoffe in die Leber. Die Leber wandelt sie nach Möglichkeit um oder scheidet sie aus. Genau hierbei unterstützt das Artischockenkraut das Organ in seiner wichtigen Funktion. Das Feinschmeckergemüse hat eine verdauungsfördernde, gallenanregende und leberschützende Wirkung und schützt einerseits vor Toxinen und andererseits optimiert sie die Blutwerte. Beides erleichtert der Leber ihre Arbeit enorm.

Entspannt durchatmen: Alleskönner Fenchel

Eine funktionierende und gesunde Lunge ist für den Entgiftungsprozess unerlässlich. Der Säure-Basen-Haushalt ist hierbei nur eines der Systeme, in das die Lunge eingreift. Auch beim Ausscheiden unterschiedlichster Stoffwechselabfallprodukte spielt sie eine wichtige Rolle. Egal ob aktives (oder passives) rauchen, Abgase in den Städten, Toxine aus Schimmelpilzen oder Inhaltsstoffe aus Sprüh-Haushaltsreinigern – auch unsere Lunge ist belastet. Die im Fenchel enthaltenen ätherischen Öle regen die Flimmerhärchen Bewegung in den Atemwegen an und sorgen gleichzeitig für deren Schutz. Gleichzeitig wirkt Fenchel krampflösend und wirkt harntreibend sowie regulierend auf die Darmaktivität.

Blutreinigende Heilpflanze: Die Brennnessel

Rheuma und Arthritis, Bluthochdruck, Prostatabeschwerden, Darmerkrankungen und Harnwegsinfekte – die Brennnessel ist seit Jahrhunderten ein beliebtes Heilkraut bei zahlreichen Beschwerden. Als natürlicher Detox-Helfer steht ihre Blutreinigende und entsäuernde Wirkung im Fokus. Durch die enthaltenen Gerbstoffe, die Kieselsäure sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe wird der Stoffwechsel und die Blutreinigung auf sanfte und natürliche Weise angeregt.

Alle gelisteten Detox Helfer aus der Natur setzen in Kombination, hinsichtlich sanfter Entgiftung, gezielt an den zentralen Problemen unserer heutigen Zeit an. Sie binden nur Gift- und Schadstoffe an sich und belassen die wichtigen Mineral- und Vitalstoffe im Körper. Hierbei ist ihre Kombination nicht nur 100% natürlich wirksam und effizient, sondern gleichzeitig auch ein echter Mehrwert für den Körper. So nehmen Brennnessel, Chlorella, Silizium und Co. nicht nur Schad- und Giftstoffe auf und leiten sie aus dem Körper, sondern geben uns gleichzeitig auch wichtige Vital- und Mineralstoffe ab. Mit der Natur als Vorbild, lebt man eben definitiv immer ein vorbildliches Konzept, das ganzheitlich funktioniert und nicht in Rubriken wie Verzicht und Genuss denkt, sondern eine gesunde Balance zum Ziel hat.

Aufbauend auf Analysen von derzeit 40.000 Erfolgsgeschichten empfiehlt sich einmal im Jahr eine sanfte Detox-Kur mit den natürlichen Helfern. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Durchschnittswert. Gerne ermitteln wir Ihre aktuelle Schadstoffbelastung mit unserer Zellcheck-Analyse und beraten Sie ganz individuell.

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